Dezember: Aparigraha

Aparigraha – Besitzlosigkeit Aparigraha ist die Praxis der Besitzlosigkeit, des Nicht-Anhäufen oder auch, Nicht-Anhaften und ist ein Teil der Yamas, der ersten Stufe des achtgliedrigen Pfad des Ashtanga Yoga. Jede Stufe dieses Pfades bietet uns die notwendigen Werkzeuge den Geist zu stillen und mehr und mehr in unserer wahren Natur verankert zu werden. Nun mag die Frage aufkommen, was ein ruhiger Geist und der Weg des Yoga zu tun hat mit dem Nichtanhäufen von Dingen, die wir nicht wirklich brauchen und dem Loslassen von allen möglichen Abhängigkeiten, zum Beispiel ...

weiterlesen


November: Satya

Satya – Wahrhaftigkeit Die spirituelle Praxis von Yoga ist ein Weg der Selbsterkenntnis. Jeder der sich auf diesen Weg begibt wird irgendwann an den Punkt kommen, wo er mit der Notwendigkeit des Ehrlichseins – mit sich selber und mit anderen darüber wer er wirklich ist – konfrontiert wird. Das bedeutet, dass es gilt sehr früh in unserer Yoga Praxis die Qualität der Wahrhaftigkeit, Satya zu entwickeln. Da Satya einer der fünf Aspekte des ersten Gliedes des Ashtanga Yoga –der Achtgliedrige Pfad – ist, welcher schlussendlich zu kompletter Freiheit führt, ...

weiterlesen


Oktober: Santosha

Santosha – Zufriedenheit Yoga passiert nicht nur auf der Matte. Tatsächlich beginnt der 8-gliedrige Pfad des Yogas, beschrieben von dem Weisen Patanjali, mit zwei Schritten bevor es an die eigentliche Praxis von Asanas (Körperübungen) und Pranayama (Atemübungen) geht und von dort aus weiterführt. In den ersten zwei Stufen – pre-Asana – geht es vor allem um unsere Einstellungen die unsere Handlungen im täglichen bestimmen und wie wir mit uns selber und anderen umgehen. Diese Prinzipien des Verhaltens sind zusammengefasst in den Yamas und Niyamas, und wie sehr ...

weiterlesen


September: Guru

Was ist ein Guru? Ein Blick auf den Ursprung des Wortes „Guru“ selber hilft zunächst ein Verständnis für die Bedeutung zu bekommen. In Sanskrit steht die Silbe „gu“ für Dunkelheit und „ru“ für Vernichter/jemand der vertreibt. Das heißt „Guru“ heißt wortwörtlich, der, der die Dunkelheit vertreibt und das ist auch schon die Erklärung, was die Aufgabe eines Gurus ist. Ganz gleich ob Yoga für uns ein Weg ist, der von der Illusion der Trennung zur Wahrheit des Eins seins, von Angst zur Liebe, oder von Unwissenheit zur Weisheit führt, oder wir Yoga ...

weiterlesen


August: Kula

Kula – Gemeinschaft Der Weg des Yoga ist eine Reise zur Ganzheit und zur Rückkehr zu unserem natürlichen Bewusstsein, Eins zu sein. Wenn wir lernen, dass die größte Trennung die es zu überwinden gibt, jene zu uns selber ist, dann kann unsere Yoga Praxis ein Werkzeug sein, um genau das zu tuen. In dem wir uns auf unsere eigene Atmung einstimmen, werden wir uns Gefühlen und Emotionen bewusst, die wir vielleicht lange unterdrückt haben; wenn wir herausfinden wie wir schwierige Positionen halten können, entdecken wir vielleicht Muskeln wo wir gar keine vermutet ...

weiterlesen


Juli: Klesha

Der Weg des Yogas ist ein Weg Schmerz zu transformieren und Leiden zu überwinden. Die yogische Philosophie sieht die Grundursache von Leiden, Klesha in Sanskrit, in der Illusion der Trennung; das heißt die Illusion das wir von einander und von dem Leben um uns herum getrennt sind. Diese Trennung beginnt in uns selber, wenn wir uns vor unseren eigenen Gefühlen, unseren Bedürfnissen und Wünschen, unserer eigenen Wahrheit, Kreativität, Inspiration und Intuition verschließen. Diese Trennung beginnt, wenn wir von uns selber glauben nicht gut genug oder liebenswürdig ...

weiterlesen


Juni: Karma

Viele von uns kommen zum Yoga, weil wir auf der Suche sind. Vielleicht wollen wir mehr physisches Wohlbefinden erlangen, mehr Entspannung in unseren beschäftigten Alltag bringen, oder vielleicht suchen wir auch einfach nach einer Möglichkeit unseren Geist zur Ruhe zu bringen. Manchmal mag es aber auch sein, dass wir schlichtweg ein Gefühl des Suchens in uns spüren, ohne genau zu wissen nach was wir eigentlich suchen. Egal nach was wir suchen – wissentlich oder unwissentlich – nach einiger Zeit unserer Yoga Praxis werden wir feststellen, dass obwohl es uns physisch, ...

weiterlesen


Mai: Dharma

Dharma, eines der fundamentalen Konzepte der yogischen Philosophie, besagt, dass jede Form des Lebens einen innewohnenden Sinn für seine Existenz besitz. Der Ursprung des Wortes dharma, „dhri“, der „halten“, „unterstützen“, oder „tragen“ bedeutet, bezeichnet eine Stütze, ein Tragen von innen heraus.  Dharma ist die Essenz einer Sache; es ist das, was eine Sache das macht, was sie ist. Manchmal wird Dharma als „Absicht“ übersetzt und oft als „seinen Traum zu leben“ verstanden. Eine solche Interpretation spiegelt aber nur ein westliches, kapita...

weiterlesen


April: Pratyahara

“Pratyahara – Das Nachinnenkehren der Sinne” Die Tage werden länger, die Sonne beginnt immer kräftiger zu scheinen und die ersten Blumen sprießen. Wieso würden wir uns dann gerade jetzt, wo die Welt aus ihrem Winterschlaf erwacht, der Praxis von „Pratyahara – dem Nachinnen Kehren der Sinne“ widmen wollen? Speziell in dieser Zeit, wenn alle unsere Sinne natürlicherweise wieder nach außen gehen wollen und die Frische und Novität des Frühlings genießen möchten, kann uns durch unsere Yoga Praxis bewusstwerden, wie sehr wir von uns selber wegkommen, ...

weiterlesen