Räucher & Rauchnachts Workshop

17. Dezember 2017 | 16:00 – 18:30

Räucherworkshop & Rauhnachtsmeditation mit Iwona

Dieser Workshop ist für Alle, die das neue Jahr bestmöglich, gebührend und voller frischer Energie ein leiten wollen.

Genau vor der Wintersonnenwende finden wir uns zusammen um zu meditieren, uns auf die Zeit in der die Schleier zwischen den Welten besonders dünn sind einzustimmen, Altes loszulassen und uns für die kommenden Energien des neuen Jahres vorzubereiten. Mit ganz persönlichen Neujahrsintentionen und Affirmationen, werden wir uns unsere eigene, duftende Räuchermischung für die Rauhnächte bis Heilige Dreikönige zusammenstellen, sowie eine unterstützende und transformative Meditationsanleitung für jede Rauhnacht bis Heilige Dreikönige mit nach Hause nehmen.

Falls eine persönliche Räucherschale vorhanden ist, bitte mitbringen! Wer keine Schale hat, bitte bei der Anmeldung bekanntgeben!

Beitrag: € 50 Euro inkl. Räuchermaterialien, Essenzen und Meditationsanleitung.
Anmeldung unter carina@baliyoga.wien

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Die Rauhnächte – Vom Räuchern und Wäsche aufhängen
 
Die Rauhnächte sind eine mystische Zeit zwischen dem 21. Dezember (Wintersonnenwende/ längste Nacht) Weihnachten und Dreikönig. Der Zeitraum ergibt sich aus dem Unterschied zwischen Sonnenjahr (365 Tage) und Mondjahr (354 Tage), hat aber auch viele andere überlieferte Gründe. Zu der Zeit dieser 12 Nächte war es früher Tradition möglichst nicht zu arbeiten, sondern das alte Jahr zu reflektieren, das Jetzt wahrzunehmen und zu entspannen.
“Nacht” deswegen, weil wir uns nach dem keltischen Jahreskreis in der Jahresnacht befinden. Somit ist der ganze Tag “Nacht”. Und die letzte Rauhnacht endet in der Regel mit der Nacht vom 5. Januar auf den 06. Januar.
Es gibt auch noch die Varianten, dass die Rauhnächte schon am 21.12., also an der Wintersonnenwende beginnen und/oder erst am Drei-Königs-Tag, 06.01., enden, das ist regional verschieden.
 
Räuchern und die Rauhnächte
 
Zu den Rauhnächten gibt es viele Bräuche und Riten, da die Rauhnächte eine Schwellenzeit sind, vergleichbar mit dem Wechsel von Tag zu Nacht. Mond- und Sonnenkräfte sind jetzt sehr schwach. Das alte Jahr geht zu Ende, ein kurzer Moment des Innehaltens und ein neues Jahr beginnt. Deshalb wurde und wird diese Zeit traditionell zum Räuchern genutzt.
 
In dieser Zeit steht nach altem Volksglauben das Geisterreich offen, und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Ausgang.
Die bekannteste Tradition der Rauhnächte ist das Räuchern von Wohnungen, Gebäuden und Ställen. Je nach Region wird entweder am Heilig Abend, Silvester und am Heilige-Drei-Könige geräuchert – mancherorts aber auch täglich. Mit dem Räuchern werden die alten oder negativen Energien vertrieben und die Räume für das neue Jahr gereinigt.

24. Dezember – Weihnachten: Abschied vom alten Jahr

Wir verabschieden uns vom Vergangenen, machen Geschenke – lassen also mit Freude Dinge los, essen Nüsse, die wir aufknacken – wie auch alte Muster „geknackt“ werden.

Traditionell wird mit reinigenden Räuchermischungen (Reinigung, Klarheit, Freiheit…) das alte Jahr verabschiedet.

Um den Energiekörper, der mit der Reinigug geöffnet wurde wieder zu schließen und alles zu „beruhigen“, ist es wichtig anschließend zu harmonisieren und die Energie aufzubauen. – Damit es in der ruhigen und besinnlichen Zeit auch friedlich und harmonisch zugeht

31. Dezember und 1. Jänner – Silvester und Neujahr: Jahreswechsel in Harmonie

Zu Silvester geht es meist gesellig und fröhlich zu. Wir sind gelöst, erfreuen uns an Vielem, das wir im vergangenen Jahr erlebt haben und sind in hoffnungsvoller Vorfreude auf das Neue.
Die Silvesterräucherung verbinden die beiden Jahre miteinander, damit der Übergang harmonisch abläuft.

Dieser Räucherschritt kann auch ohne Reinigung und Energieaufbau durchgeführt werden.

6. Jänner – Dreikönig: energievoller Start ins neue Jahr

Mancherorts kommen die Sternsinger in die Wohnungen und wünschen mit Gesang und Weihrauch Glück und Segen fürs neue Jahr. Wir schicken gute Energien voraus. Dieses Räucherritual unterstützen wir zusätzlich mit den Wünschen für die Zukunft, die ausgezeichnet in diesen Prozess eingebaut werden können.

Herkömmliches Räucherwerk ist Weihrauch oder energetisierende Mischungen.

Die vier wichtigen Rauhnächte galten mancherorts als derart gefährlich, dass sie mit Fasten und Beten begangen wurden. Im Haus durfte keine Unordnung herrschen, keine weiße Wäsche auf der Leine hängen (welche die Reiter stehlen würden, um sie dann im Laufe des Jahres als Leichentuch für den Besitzer zu benützen). Es durften keine Wäscheleinen gespannt werden, da sich in diesen die Wilde Jagd verfangen könnte. In einer anderen Version ist dies besonders (jüngeren) Frauen verboten. Durch das Aufhängen von weißer (Unter-) Wäsche würde die Wilde Jagd angelockt und dann über diese Frauen „herfallen“. Frauen und Kinder sollten nach Einbruch der Dunkelheit auch nicht mehr alleine auf der Straße sein. In manchen Gegenden des Ostalpenraums wurden diese Vorschriften von Perchten überwacht.

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